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Ziele erreichen – Von der Vision zum Ziel

Auf dringliche Nachfrage, wie es denn mit Fritze Knatterball weitergeht, hier nun endlich nach „Warum Ziele so wichtig sind“ der lang ersehnte zweite Teil…  In diesem Beitrag begebe ich mich mit Euch gemeinsam auf Spurensuche, ob und wann aus einer Vision tatsächlich ein Ziel werden kann. Wie schon im ersten Teil wird Euch auch hier wieder Fritze Knatterball mit allen Irrungen und Wirrungen begleiten.

Am Anfang war die Vision …

Zur Erinnerung: Fritze Knatterball trieb in seinem Leben wie in einer Nussschale auf dem weiten, tiefen Ozean umher – ohne Orientierung, ohne Ziel. Auch wenn manche vielleicht denken mögen, dass in diesen Zeiten das Wünschen nicht mehr hilft, geschehen manchmal noch Zeichen und Wunder. Und so hatte Fritze an seinem 30. Geburtstag eine innere Erleuchtung,  eine Eingebung, einen Blitzeinschlag aus heiterem Himmel. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, dass er vom drögen Nichtstun und vom In-den-Tag-hinein-leben einfach die Schnauze voll hatte. Nicht gerührt, nicht geschüttelt sondern gestrichen. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als ein richtiger Mann zu sein, mit Muckis und Figur, mit toller Freundin und beruflichem Erfolg. Sein Lotterleben konnte er nicht mehr ertragen.

Also begann Fritze Knatterball, sich als erstes mit dem Thema Sport zu beschäftigen. Je mehr er recherchierte, desto mehr faszinierten ihn Sportler, die Europa im Laufschritt durchqueren,  die Alpen bezwingen oder die Wüste durchlaufen. Vor seinem geistigen Auge sah sich Fritze immer öfter als athletischer, durchtrainierter Hirsch mit erhobenen Händen glückselig und mit stolzgeschwellter Brust über die Ziellinien bekannter Ultra-Marathons laufen. Er spürte bei diesem Gedanken die Flamme der Euphorie in sich lodern und wusste, dass auch er ein solcher Ausnahmesportler werden wollte. Unbedingt! Eine Vision war geboren!

Von der Vision zum Ziel

Nicht jede Vision muss ein Ziel im Leben werden und sein. Manchmal ist es einfach nur schön, in den Tag hineinzuträumen und sich vorzustellen, was sein könnte.  Aber es fehlt der innere Antrieb, die Zeit u.s.w., sich mit diesem Gedanken ernsthaft zu beschäftigen. Und das fühlt sich auch nicht schlecht an. Um herauszufinden, ob Ihr etwas Bestimmtes im Leben tatsächlich erreichen möchtet oder ob es einfach ein Tagtraum bleiben soll, stellt Euch doch folgende Frage: Mal angenommen, Ihr würdet in einem hohen Alter auf Euer Leben zurückblicken. Was wollt Ihr unbedingt getan  bzw. erreicht haben? Die Antwort darauf fällt manchen von Euch leicht, anderen wiederum nicht und will wohl durchdacht sein. Und bitte nicht in die Falle tappen und sich sofort nach dem Geistesblitz fragen: Wie soll ich das bloß schaffen? Oder noch schlimmer: Das schaffe ich doch nie!

Aus meiner Sicht ist es wichtig, für sich zuerst zu klären, OB ich etwas Bestimmtes zu (m)einem Ziel machen möchte. Und in diese Überlegung sollte viel Zeit investiert werden. Hier geht es darum, Gründe zu finden, warum Ihr dieses Ziel erreichen wollt. Fragt Euch: Was macht es mit mir, dieses Ziel zu erreichen? Warum ist es mir so wichtig? Schreibt Eure Gründe auf!  Je mehr Gründe Ihr findet, desto besser. Denn das ist Eure Motivation, die dazu führt, das Ziel zu erreichen.

Das OB ist die Überlegung, die hier genügend Raum und Zeit finden sollte. Das WIE kommt später und gehört hier definitiv noch nicht her. Erst muss das OB geklärt sein, bevor das WIE überhaupt auf den Plan tritt. Wenn Ihr zuerst nach dem WIE fragt, ist das Scheitern mit hoher Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert und Ihr werdet nie erfahren, welches Potenzial in Euch steckt.

Wichtige (Lebens-) Ziele festlegen

Ihr werdet beim Nachdenken sicherlich merken, dass es Dinge gibt, die für Euch besonders wichtig sind. Das können Familie, Job, Finanzen oder Gesundheit sein. Und vielleicht ist wie bei Fritze Knatterball auch ein sportliches Ziel dabei. Die wirklich wichtigen Ziele in Eurem Leben sind die sogenannten A-Ziele. Hiervon braucht Ihr wirklich nicht viele, weil das Erreichen dieser Ziele vor allen anderen Zielen absolute Priorität hat. Eine Entwicklungsaufgabe unseres letzten Lebensabschnittes ist – und das ist für manche zugegebenermaßen eine traurige Vorstellung -, sich zufrieden und dankbar von dieser Welt zu verabschieden. Ohne das Erreichen unserer A-Ziele wird das schwierig. In meiner Vorstellung ist es eine der schlimmsten Erfahrungen, unzufrieden und unglücklich zu sterben und zu wissen, dass nichts rückgängig gemacht werden kann und unwiderbringlich verloren ist. Also bedenkt die A-Ziele genau! Nehmt Euch Zeit zum Reflektieren und Festlegen! Was macht Euch glücklich und zufrieden? Worauf wollt Ihr zurückblicken?

Weitere Ziele sind die B-Ziele und die C-Ziele, die sich je nach Wertigkeit in die Rangfolge eingliedern. Die wir erreichen wollen, aber nicht unbedingt müssen. Auch hier sollte gut gewählt werden.

Schlussbemerkung

Ich möchte Euch gern Folgendes mit auf den Weg geben: Es ist kein Drama, wenn sich Ziele im Lebensverlauf verändern. Wir alle leben ein Leben, das uns prägt und verändert. So begegnen wir Menschen, die uns prägen und wir treffen auf Umstände, die uns prägen. Und so verändern sich auch unsere ganz individuellen Werte, Einstellungen und Glaubenssätze. Freudige Ereignisse, wie Geburten, Hochzeiten und Jubiläen beeinflussen uns genauso wie der Tod, Krankheiten oder anderweitige Verluste. Unsere Ziele geben uns Halt, Richtung und Orientierung im Leben. Aber wie auch alles andere, sollten sie nicht zum Dogma erkoren werden. Ziele sollen beflügeln und fördern, sollen sich gut anfühlen, aber niemals belasten oder unter Druck setzen. Dazu ist unsere Lebenszeit zu kostbar. Fritze Knatterball hat erkannt, was er will. Ich wünsche Euch eine gute Zeit beim Herausfinden Eurer Lebensziele.

Im nächsten Teil werden wir Fritze dabei begleiten, WIE er sein Ziel auch umsetzen wird. Bleibt neugierig und mir gewogen!

 

 

 

 

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